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Der Weißkopfseeadler, ein Kasten Feierabendbier und Sahne schlagen - der perfekte Einstieg in den Anwendungsbereich "Programmierung".

In drei Videos wurden die - nicht immer ganz produktiven - Fähigkeiten einer CNC-Werkzeugmaschine gezeigt und der Aufbau eines CNC-Programmes angesprochen. 

Schritt für Schritt vom Rohmaterial zum Fertigprodukt, einer Weißkopfseeadler-Skulptur, Schritt für Schritt werden 20 Flaschen geöffnet, Schritt für Schritt wird Sahne geschlagen.

Der Umstieg von Industrie 4.0 auf Schule 2.0, von der CNC auf Scratch.
Scratch ist ein Programmierprogramm (auch) für Grundschüler, im Comic-Modus mit einfachen, aber leistungsfähigen Befehlen.

Vor dem Start der ersten eigenen Programmieraktivitäten der SchülerInnen der AG Medien steht der Kompentenztest: Das Lesen und Verstehen eines Scratch-Programmes.

Und dann konnten die Jungs und Mädchen am Notebook loslegen und die Figuren über die Bühne bewegen, Klänge einbauen und geometrische Formen malen lassen.

Was lernen sie dabei ? Einen Ablauf logisch durchdenken, strukturiert gliedern, ein Ergebnis verifizieren und aus Fehlern lernen. Spielerisch und ohne Druck, aber mit sichtbarem Ergebnis.

Scratch ist ein browserbasiertes Programm, d.h. - wie alle digitalen Anwendungen an der GS Altenmünster - auch zu Hause nutzbar. 

An dieser Stelle handelt es sich um einen einfache Übungseinheit, im kommenden Schuljahr werden im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem GY Wertingen auf der Basis eines P-Seminares für die Klassen 3 und 4 ein kompletter Programmierungskurs Scratch und Roboterprogrammierung mit LEGO EV3 durchgeführt.

 

 

 

 

Pünktlich um 9.00 Uhr konnte die Schulleiterin der Grundschule Altenmünster, Frau Dubbelfeld, die 26 Gäste aus 18 Schulen zum i.s.i.-Medientag 2016 begrüßen, insbesondere die Schulrätin Frau Wiedenmann und die Vertreter der Universität Augsburg.

 

Der erste Programmpunkt, die kurze Vorstellung des Medienequipments und der Einblick in die beiden, an diesem Tag zentralen E-Learningkurse "Maibaum" und "i.s.i.-Dateiabgabe", wurde im Medienraum durchgeführt.

Im unmittelbaren Anschluss verteilten sich die Gäste in zwei Gruppen auf die Klassen 3a (Frau Wiedemann) und 3/4a (Frau Scherer). Der "Maibaum"-Kurs bzw. die Arbeiten der SchülerInnen in dem Kurssystem wurden durchlaufen und von den Kindern den Gästelehrern erklärt und gezeigt. 

 

Neben dem Bearbeiten von digitalen Inhalten, Learning-Apps, dem Upload und Download von Bildern und Dateien war eine Präsentation zum Thema "Maibaum im eigenen Dorf" zu erstellen und im virtuellen Klassenzimmer abzugeben. Darüberhinaus haben jeweils 3 SchülerInnen in den beiden Klassen ihre Präsentation zum Thema "Brücken in der Welt" vorgestellt.

Neben dem Buffett in der Mittagspause wurde der Freiraum auch zum intensiven Erfahrungsaustausch und gezielten Nachfragen genutzt. 

 

Frisch gestärkt zum nächsten Programmpunkt, E-Learning in den Klassenstufen 1 und 2: 
Vier SchülerInnen der GS Emersacker zeigten am Lehrerarbeitsplatz, moderiert von ihrer Lehrerin Frau Stein, Kurse zu den Themen Uhr-Stunde, Uhr-Minuten, 100er-Tafel und Peter-und-der-Wolf. 

 

Wieder im Medienraum wurden die Arbeitsergebnisse der 3. Klassen im E-Learningsystem betrachtet, beispielhaft eine Arbeit für den Schüler kommentiert und damit der Lehrermodus durchgesprochen.
An dieser Stelle konnten die Gäste neben den Präsentationen aus Altenmünster auch die Präsentationsdateien der Grundschulen Emersacker, Adelsried und Westendorf sehen. Die Aufgabenstellung war an diesem Tag für alle 4 Schulen gleich: Erstellung einer Präsentation und Abgabe (=Upload) ins virtuelle Klassenzimmer.
Alle 4 Schulen haben an diesem Tag auf digitalem Weg gemeinsam an einem Projekt zusammengearbeitet und eindrucksvoll die Funktionsfähigkeit dieser Form der Zusammenarbeit bestätigt.

Nun folgte die Konzeptvorstellung "Die Grundschule von analog zu digital", die Erläuterung der einzelnen Medienmodule des Mediencurriculums und letztendlich diverse Erfahrungswerte und Tipps zur optimalen Vorgehensweise der Umstellung.

Der letzte kombinierte Programmpunkt, der direkte Erfahrungsaustausch Lehrer-Lehrer mit Übungsmöglichkeit und der Kontakt zum Sachaufwandsträger.
Herr Bürgermeister Walter als Vorsitzender des Schulverbandes Altenmünster erläuterte die Vorgehensweise und Entwicklung des Mediensystem aus der Sicht des Sachaufwandsträgers.
Frau Scherer und Frau Frank begleiteten in ihren Klassenzimmern die Übungen am interaktiven Beamer und erklärten die Anwendungen im praktischen Unterricht.

Die stellvertretende Schulleiterin Frau Wiedemann verabschiedete die Gäste gegen 16.00 Uhr im Medienraum.

1. Begrüßung / Kurzes Kennenlernen
(Lehrerzimmer)

2. Vorstellung der Medientechnik / Anwendungsinformationen
(Medienraum)

3. Bearbeitung des HSU-Themas "Brauchtum - Maibaum" im virtuellen Klassenzimmer, Modus Flipped Classroom, Klassenstufe 3
(Klassenzimmer 3a und 3/4a)

4. 4 Grundschulen bearbeiten parallel einen Arbeitsauftrag, mit Ergebnis-Upload
(Klassenzimmer vor Ort an den einzelnen Schulen / Virtuelles Klassenzimmer GS Altenmünster)

  • Erstellen einer digitalen Präsentationsdatei
  • Upload der Präsentationsdatei in das E-Learning-Systems der GS Altenmünster

Für jede GS wurde temporär ein Lehrer-Login + 8 SchülerInnen-Logins eingerichtet.

 

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5. Vorstellung der Schülerergebnisse im virtuellen Klassenzimmer / Lehreraktivitäten
(Medienraum)

Nach dem Upload können die Gäste an der GS Altenmünster neben der Abgabenkontrolle den Korrektur- bzw. Kommentarmodus der einzelnen Klassenlehrerinnen an den 4 Grundschulen mitverfolgen.

Bei diesem Beispiel werden primär die technischen Möglichkeiten und Vorgehensweisen demonstriert, der Fokus liegt nicht auf der umfassenden Qualität der abgegebenen Dateien. Der Auftrag an die SchülerInnen konzentriert sich auf eine technisch einfache Präsentationsdatei, ohne Vortragsanteil.
Die regulären Präsentationsdateien sind qulitativ hochwertiger und umfangreicher, allerdings nicht in der kurzen Zeit zu erstellen.

 

6. Mittagspause

 

7. Nutzung des virtuellen Klassenzimmers in der Klassenstufe 1/2
(SchülerInnen der GS Emersacker im Klassenzimmer der GS Altenmünster)

8. Konzeptvorstellung, Historie, Erfahrungsberichte, Fragen, offene Diskussion
(Medienraum, zusammen mit den Schulleitungen + LehrerInnen der 4 aktiven Grundschulen)

9.1 Übungsmöglichkeit in 2 Klassenzimmern, Kennenlernen des Mediensystems
(Klassenzimmer)

9.2 Gespräch mit Sachaufwandsträgern
(Medienraum)

10. Verabschiedung
(Medienraum)

 

 

E-Learning in der Grundschule - Eine Region macht sich auf den Weg

Lehren und Lernen im Zeitalter der Digitalisierung“ lautete der Titel des Vortrags der Fachtagung des i.s.i.-Netzwerks 2015 in Nürnberg.

Die Grundschule Altenmünster praktiziert bereits seit einigen Jahren Lernen auf digitalem Wege. Im Rahmen des Projekts „Referenzschule für Medienbildung“ wurden Konzept und Erfahrungen an andere Schulen der Region weitergegeben, dort aufgegriffen und gemeinsam weiterentwickelt.

Mittlerweile sind es vier Grundschulen im Landkreis Augsburg, die sich auf den Weg machten und Unterricht im Virtuellen Klassenzimmer in ihren Alltag integrieren.

Ihre Erfahrungen beim Einsatz der moodle-Lernplattform im Unterricht der Grundschule stellen die GS Altenmünster (i.s.i Netzwerk / 2012), die GS Emersacker (i.s.i. Regional 2016), die GS Adelsried und die GS Westendorf am 02.06.2016 im Rahmen von Hospitationen in dritten Jahrgangsstufen und anschließender Möglichkeit zu Gespräch und eigener Erprobung an den neuen Medien vor. Für die Sachaufwandsträger besteht die Möglichkeit, sich bei Vertretern der Gemeinden über sinnvolle Planung, Einführung und Betreuung von Medienkonzepten und technischen Geräten sowie die damit verbundenen Kosten zu informieren. Bei Interesse geben Sie bitte die Einladung an Ihren Sachaufwandsträger weiter.

 

Termin: 02.06.2016 / 09.00 - 16.00 Uhr / Veranstaltungsinformationen als PDF

 

Grundlegende Informationen:

Die technische Ausstattung im Klassenzimmer - RfM-Projekt-Aktuell

Die Fachtagung des i.s.i.-Netzwerkes in Nürnberg ermöglicht den i.s.i.-Schulen den Erfahrungsaustausch über die jeweiligen best practice Elemente sowie einen Ausblick auf die künftigen Anforderungen an die Schulen im Rahmen der Schulentwicklung. 

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Alexandra Spiegel und Ottmar Wiedemann auf der i.s.i.-Netzwerktagung