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Herr Vincent Steinl, Projektleiter der Werkstatt Digital, besuchte die 3 Grundschulen Altenmünster / Emersacker / Adelsried und konnte sich über 2 Tage ein umfassendes Bild über die mediengestützen Unterrichtsformen und deren Ergebnisse in der 2. / 3. und 4. Klassenstufe machen. 

In diversen Gesprächen mit Schulleitungen, Bürgermeistern, LehrerInnen, Elternbeiräten und SchülerInnen spiegelten sich Erfahrungswerte, mediale Kompetenzen, künftige Planungschritte, technische Ausstattungsentscheidungen, aber auch noch offene Punkte und Ressourcenengpässe wieder.

 

Die Werkstatt-Treffen werden von von Medienvertretern begleitet, Teile in Bild und Ton festgehalten.

Hier einige Impressionen, mit freundlicher Genehmigung von Katja Anokhina:

 

 

 

 

Ein aktuelle Video / Leipzig:

2. Treffen Werkstatt Digital / Leipzig

 

 

 

Die offizielle Pressemitteiung:

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Bundesweites Schulnetzwerk erarbeitet Strategien für den Unterrichtsalltag – Auf dem Programm: die Schulen selbst – Wissen für alle Schulen nutzbar machen

Berlin, 19. Juni 2017 Am 22. und 23. Juni treffen sich Schulen aus ganz Deutschland ein zweites Mal zur Werkstatt schulentwicklung.digital – diesmal in Leipzig. Für die Teilnahme hatten sich die Schulen bei der Stiftungsinitiative Forum Bildung Digitalisierung beworben. Sie wollen mit ihrer Expertise und Erfahrung zur pädagogisch sinnvollen Nutzung digitaler Medien im Unterricht beitragen. Dabei immer im Fokus: der tatsächliche Bedarf im Schulalltag.

Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Schulen und der rege Austausch zwischen allen Schulformen und Bundesländern, um voneinander zu lernen. In einer Speakers Corner geben erfahrene Teilnehmer ihr Wissen rund um digitale Schulentwicklung in knackigen Impulsen weiter, in gegenseitigen Coachings können sich die Schulen bei ihren Entwicklungsprozessen unterstützen. Das Treffen bietet auch die Möglichkeit einer Standortbestimmung der eigenen Schulentwicklung.

Doch auch für weitere Schulen soll die Arbeit der 38 Netzwerkschulen nutzbar gemacht werden. Über das gesamte Jahr 2017 wird die Zusammenarbeit der Schulen in Begleitung eines wissenschaftlichen Beirats fortgesetzt, an deren Ende das Wissen der Werkstattschulen strukturiert bereitgestellt wird. Die Ergebnisse werden dann auf einer Konferenz am 23. und 24. November 2017 in Berlin vorgestellt.

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In Leipzig fand ein offener Erfahrungsaustausch über alle Schularten und Ländergrenzen hinaus statt.

Bei schweißtreibenden Temperaturen fanden sich die Vertreter der Schulen zusammen um konkrete Problemstellungen zu diskutieren und Lösungsansätze zu finden. Interessanterweise scheinen, ungeachtet der Ländergrenzen hinweg, die digitalen Hürden in der Schulwelt gleichartig zu sein. Allerdings sind die Lösungsansätze, angedacht oder schon teilweise realisiert, im ersten Schrittt doch sehr unterschiedlich.

Ein wesentlicher Aspekt der Treffen: Die Harmonisierung der weiteren Gestaltung der digitalen Schulwelt in Deutschland. Bedingt durch die offenen und sehr konkreten Gesprächsrunden, Vorträge und Diskussionen zeigt sich die Ergebnisorientierung sehr hoch. 

Es wurde z. B. ein 10 Punkte-Programm für jede Schulart erarbeitet, das klare Vorstellungen definiert und Bedarfe fixiert. Dabei ist es den Teilnehmern völlig egal, ob das Gymnasium in Husum oder in München steht.

Die Fotos zeigen die Zielsetzung des Ergebnispräsentationstermins im Berlin. Ab dem nächsten Treffen im Hamburg im September 2017 wird konzentriert auf die Umsetzung dieser Vorgaben hingearbeitet.

 

Nach dem Besuch in Altenmünster nun der Gegenbesuch in Backnang.

Und gleich mit einem aktiven Part, dem Medienmodul "Virtuelles Klassenzimmer Light" für die 3a.

 

 

Die Einführung im Klassenverband und die Übungseinheit in Kleingruppen - läuft ab wie in Altenmünster.

Herr Dupont, der Klassleiter arbeitet mit seinen SchülerInnen in einem HSU-Kurs, die Ergebnisse besprechen wir in den nächsten Tagen.

Es war interessant in Baden Württemberg in einer Gemeinschaftschule eine Medienmoduleinheit zu unterrichten.
Die Bildungspolitik ist zwar länderorientiert geregelt, aber eine Landesgrenze war in diesem Fall nicht wirklich spürbar.

Wirklich spürbar war aber die fehlende Medienausstattung der GS Altenmünster, aber genau an diesem Punkt dürften sich die Kollegen in Backnang wohl zeitnah berechtigte Hoffnungen auf eine deutliche Optimierung machen.

Im Mai trafen sich die Kollegien der Grundschulen Adelsried, Altenmünster und Emersacker, um die Zusammenarbeit der LehrerInnen im Bereich der Digitalisierung zu vertiefen und auf offizielle Beine zu stellen. Für dieses Netzwerk interessiert sich auch die Grundschule Welden, die in absehbarer Zeit mit den gleichen digitalen Medien ausgestattet wird wie die drei anderen Grundschulen.

Schwerpunkte der Besprechung waren die Arbeit mit dem „Virtuellen Klassenzimmer“, das Medienmodul „Präsentieren“ sowie die Möglichkeiten des Libre Office-Programmes „Draw“. Andrea Frank, Daniel Fischer und Hermine Rieser der Grundschule Altenmünster demonstrierten den Umgang mit den verschiedenen Methoden und zeigten ihren pädagogischen Hintergrund, konkrete Anwendungen und Feedback-Szenarien.

Ruth Scherer und Ottmar Wiedemann gaben im Anschluss daran einen Ausblick auf aktuelle Strömungen in der Bildungspolitik. Weg vom „Ich und meine Klasse“ und hin zum „Wir und unsere Schule“, ja auch Teambildung über Schulgrenzen hinweg ist die Zukunft, um den gestiegenen Anforderungen zu begegnen, Synergieeffekte zu nutzen und die Ansprüche, die die veränderte Gesellschaft und der Lebensraum der heutigen Kinder, besonders im Hinblick auf die digitale Welt, an die Schule stellt, zu bewältigen.

Der nächste Schritt des regionalen Schulnetzwerks ist die Entwicklung eines gemeinsamen Basiskonzeptes, auf das die weitere Zusammenarbeit aufbaut.