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Die offizielle Pressemitteiung:

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Bundesweites Schulnetzwerk erarbeitet Strategien für den Unterrichtsalltag – Auf dem Programm: die Schulen selbst – Wissen für alle Schulen nutzbar machen

Berlin, 19. Juni 2017 Am 22. und 23. Juni treffen sich Schulen aus ganz Deutschland ein zweites Mal zur Werkstatt schulentwicklung.digital – diesmal in Leipzig. Für die Teilnahme hatten sich die Schulen bei der Stiftungsinitiative Forum Bildung Digitalisierung beworben. Sie wollen mit ihrer Expertise und Erfahrung zur pädagogisch sinnvollen Nutzung digitaler Medien im Unterricht beitragen. Dabei immer im Fokus: der tatsächliche Bedarf im Schulalltag.

Im Mittelpunkt des Treffens stehen die Schulen und der rege Austausch zwischen allen Schulformen und Bundesländern, um voneinander zu lernen. In einer Speakers Corner geben erfahrene Teilnehmer ihr Wissen rund um digitale Schulentwicklung in knackigen Impulsen weiter, in gegenseitigen Coachings können sich die Schulen bei ihren Entwicklungsprozessen unterstützen. Das Treffen bietet auch die Möglichkeit einer Standortbestimmung der eigenen Schulentwicklung.

Doch auch für weitere Schulen soll die Arbeit der 38 Netzwerkschulen nutzbar gemacht werden. Über das gesamte Jahr 2017 wird die Zusammenarbeit der Schulen in Begleitung eines wissenschaftlichen Beirats fortgesetzt, an deren Ende das Wissen der Werkstattschulen strukturiert bereitgestellt wird. Die Ergebnisse werden dann auf einer Konferenz am 23. und 24. November 2017 in Berlin vorgestellt.

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In Leipzig fand ein offener Erfahrungsaustausch über alle Schularten und Ländergrenzen hinaus statt.

Bei schweißtreibenden Temperaturen fanden sich die Vertreter der Schulen zusammen um konkrete Problemstellungen zu diskutieren und Lösungsansätze zu finden. Interessanterweise scheinen, ungeachtet der Ländergrenzen hinweg, die digitalen Hürden in der Schulwelt gleichartig zu sein. Allerdings sind die Lösungsansätze, angedacht oder schon teilweise realisiert, im ersten Schrittt doch sehr unterschiedlich.

Ein wesentlicher Aspekt der Treffen: Die Harmonisierung der weiteren Gestaltung der digitalen Schulwelt in Deutschland. Bedingt durch die offenen und sehr konkreten Gesprächsrunden, Vorträge und Diskussionen zeigt sich die Ergebnisorientierung sehr hoch. 

Es wurde z. B. ein 10 Punkte-Programm für jede Schulart erarbeitet, das klare Vorstellungen definiert und Bedarfe fixiert. Dabei ist es den Teilnehmern völlig egal, ob das Gymnasium in Husum oder in München steht.

Die Fotos zeigen die Zielsetzung des Ergebnispräsentationstermins im Berlin. Ab dem nächsten Treffen im Hamburg im September 2017 wird konzentriert auf die Umsetzung dieser Vorgaben hingearbeitet.